Grenzenlos lüpfig – Zur Geschichte der Volksmusik
Allgemeines
Volksmusik kennt keine Grenzen. Sie hat sich durch verschiedene Einflüsse immer wieder verändert. Im 19. Jahrhundert spielten die Bündner Bauernkapellen bunt gemischte alpenländische Tanzmelodien. Die «Ländlermusik» entstand Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Einzug der Handorgel in die Tanzkapellen. Zuerst wurde der neue Musikstil in Zürich und Bern populär und gelangte von dort nach Graubünden. An der Landesausstellung 1939 erklärte man die Ländlermusik zur Schweizer Nationalmusik.
Im Schanfigg prägten der Klarinettist Luzi Brüesch (1866–1946) aus Passugg/Araschgen und Josias Jenny (1920–1989) aus Arosa mit seinem Schwyzerörgeli den «Bündner Stil» der Schweizer Volksmusik. Ab den 1960er Jahren wurde der Schwyzerörgelispieler Peter Zinsli (1934−2011) zum nationalen Medienstar. Bekannt war auch Christian «Hitsch» Jenny (1927–2022) mit seinem «Schanfigger Ländlerquintett».
Unberührt von der modernen Unterhaltungsmusik blieb die Ländlermusik in Stil und Besetzung bis in die 1970er Jahren unverändert. Seither hat sich die Volksmusikszene allmählich für vielfältige Spielweisen geöffnet. Heute präsentiert sie sich sowohl traditionell wie auch innovativ und experimentierfreudig
Silvia Conzett
Details zum Angebot
Preis Information
Eintritt frei, Kollekte
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Die Buchungsbestätigung gilt als Sitzplatzreservation und muss an der Konzertkasse vorgewiesen werden.
Hinweis
Türöffnung: 16:30 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 17:00Uhr
Ort:Heimatmusem, Egga-Hus 508, 7050 Arosa, Schweiz
Dauer der Veranstaltung: 60 Minuten
Kontakt und Anreise
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Grenzenlos lüpfig – Zur Geschichte der Volksmusik
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